1240 Wien — Underground City

bildschirmfoto-2016-11-14-um-17-14-19Entstehungszeitraum WS 13/14
Projektstatus Studienarbeit|kleines Entwerfen
Projektbeteiligte C. Auböck|M. Groisböck|E. Schnee|M. Schneider

Derzeit ist das Tullnerfeld nicht nur landwirtschaftliches Großgebiet, sondern auch ein Bezirk der Pendler. Durch die neu errichtete Bahntrasse erreicht man vom kleinen Örtchen ‚Pixendorf‘ den Wiener Westbahnhof in nur 15 Minuten – kürzer als vom Wiener Prater aus. Dieses Potential nützt unser Entwurf, der das Tullnerfeld als 24. Bezirk von Wien be- handelt. Nun pendeln die Menschen nicht vom Tullnerfeld nach Wien, sondern umgekehrt in die neu entstandene urbane Struktur.

bildschirmfoto-2016-11-14-um-17-06-05
Unter einem geschoßhohen Erdkoffer, der intensiv landwirtschaftlich genutzt wird, ist auf zwei Geschoßen Wohnen und Arbeiten möglich. Der Bereich darunter gehört den Indust- riebetrieben, Nahversorgern und infrastrukturellen Einrichtungen, die oft auch mit weniger Licht auskommen. Diese münden ebenerdig in eine öffentliche Zone, welche die gesamte Siedlung miteinander verbindet. Innerhalb der Siedlung gibt es keinen motorisierten Pri- vatverkehr, nur die Traktoren sind gelegentlich auf den Dächern der Stadt zu sehen. Durch – städtebauliche Struktur orientiert sich an den ehemaligen landwirtschaftlichen Fluren und stellt das unterirdische Bindeglied zwischen Langenrohr und Judenau dar. Auf 1,1 Mio Quadratkilometern, die früher nur der Landwirtschaft dienten, gibt es nun 5.000 Wohnein- heiten. 10.000 Menschen kehren nach Sonnenuntergang zurück in ihre ‚Höhlen‘.

bildschirmfoto-2016-11-14-um-17-06-29

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert