Auftraggeber Unkel am Rhein (Deutschland)
Entstehungszeitraum September 2013
Projektstatus Studienarbeit|Sommerentwerfen
Projektbeteiligte Konzept P. Ehrenfellner|L. Scharf|M. Schneider
Detailausarbeitung M. Schneider
Einleitung
Wie auch Willy Brandt mit Offenheit und Unvoreingenommentheit auf seine Mitmenschen zugegangen ist, auch so soll sich heute jeder mit seinem Erbe beschäftigen können.
Unkel, als Wein und Wandergebiet bekannt, präsentiert den ehemaligen Bundeskanzler hinter teils verschlossenen Türen, was wäre jedoch, wenn man diese Grenzen durchbrechen, und sich mit seinen Ideologien auch außerhalb des Forums beschäftigen und interagieren könnte?
Das Internet wäre wohl Willy Brandts liebstes Thema als Beispiel für Freiheit, Miteinander und Demokratie gewesen. – Machen wir uns dieses zu Nutze und agieren über die Grenzen!
Mut zur DEMOKRATIE
Mut zur COURAGE
Mut zur VERGEBUNG
Mut zum MITEINANDER
Konzept
Basierend auf den vier Grundsätzen der Ideologien von Willy Brandt sowie seinem Leben werden die stadt.BRANDT und die land.BRANDT Linien etwickelt. Diese interaktiven Wege sind durch die BRANDT.punkte verbunden, welche sich immer mit einem Thema in unterschiedlicher Weise beschäftigen.
Ein Mix aus digitalen, sowie analogen Medien und Kunst soll die Besucher zum Nachdenken und Erfahren von Willy Brandt einladen.

stadt.BRANDT
thematisiert neben den vier bekannten Schwerpunkten auch das Privatleben des Staatsmannes. Der Pfad zieht sich als wortwörtlich rote Linie durch die Stadt. Als eingelassene rote Linie erhebt er sich an den BRANDT.punkten aus dem Boden und bildet interaktive bzw. informative Terminals. Beginnend beim Brandt Forum führt er zur ehemaligen Synagoge. Eine Rekonstruktion des Ortes wird gezeigt. Sowie ‒ wie auch beim Friedhof ‒ über NS-Verbrechen, Wiederstand, Exil und Vergebung informiert. Das Haus Andres’ thematisiert die Demokratie und das Wohnhaus Brandts behandelt dessen Privatleben. Der Weg zurück führt über ein Twitterterminal zur Brandtlinie und endet wieder beim Forum.
BRANDT.punkt im Detail
Der Brandtreport teilte die Welt in einen reichen Norden und – getrennt durch die Brandtlinie ‒ einen armen Süden. Eine komplexe Welt kann jedoch nicht derart vereinfacht werden und verändert sich ständig. Die Kunstinstallation soll dem Rechnung tragen.
Der gesamte Platz ist eine einzige Weltkarte. Die Staaten versinken oder erheben sich und stellen Daten wie z.B. dem BIP oder der Weltbevölkerung dar. Zusätzliche Information und die Steuerung der Installation ermöglicht das nahe Terminal.
