
Auftraggeber Schubert Stone
Entstehungszeitraum SS 15
Projektstatus Studienarbeit| Entwerfen
Projektbeteiligte M. Schneider
Der Fokus der Arbeit liegt auf dem Messeauftritt Schubert Stones mit besonderer Berücksichtigung der Flexibilität der kleineren Bauen und Energie Messe und der erweiterten Wohndesign Messe. Um der Firma einen möglichst eindrucksvollen, aber kleinen Auftritt in der Halle D zu ermöglichen, wird neben dem Hauptmessestand, eine Reihe von kleineren Messe–Satelliten angeboten. Diese Kleinsträume sollen Musterzimmer
mit dem Schwerpunkt Stein darstellen und in ihren Abmaßen leicht und Variabel ausgeführt werden. Im Hauptmessestand geparkt, können sie mit dem Stand in Halle D interagieren und variieren und so die Aufmerksamkeit auf den Hauptmessestand lenken.
Der Hauptmessestand ist zweigeschoßig. Da das Hauptprodukt, der Steinboden, ein Hintergrundprodukt ist, wird die fiktive Bodenplate gefalten und dient als weithin sichtbare Rückwand des Messestandes. Zum einen soll soll dadurch eine Sichtbarkeit in der Halle gewährleistet werden, zum anderen wird durch die zweite Ebene eine Barriere geschaffen. Nievaugleichfindet die informelle Beratung statt, mittels Diashow, der geparkten Satelliten und der Oberfläche soll ohne Druck durch einen Berater das Interesse am Produkt geweckt werden. Möchte man sich weiter informieren, führt die Stiege in den Beratungsbereich. In der oberen Ebene soll in angenehmer Atmosphäre beraten und die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten, Stein- und Verlegearten näher gebracht werden.
Basiskonstruktion
Die Basiskonstruktion der Satelliten ist ein knapp 160kg bzw 300kg schwerer Stahlrahmen. Zusammen mit der Verkleidung aus Werkstoffplatten mit 360kg bzw 530kg bietet die Konstruktion die Keimzelle aller Satelliten. Durch die leichtgängige Rol- lenlagerung kann die Gesamt- masse des Systems 2 bzw 3 Tonnen betragen und ist dennoch leicht beweglich um eine maximale Flexibilität zu gewährleisten.
Den Ausstattungen sind praktisch keine Grenzen gesetzt.
Badezimmer
Der Satellit in der Halle D soll als Kleinstschauraum dazu Einladen, den Hauptmessestand zu besuchen. Auf einem 30cm Sockel sind Boden und Seitenwände aus weißer Glaskeramik, die Rückwand aus hinterleuchtetem Quarzit, die gegenläu g zur Hauptbeleuchtung auf– und abdimmt. Dieses „Atmen“ soll ein ruhige faszination auf den Betrachter ausüben und zum Verweilen einladen.
Geode — ProjektorDie abstrahierte Form einer Geode, als mobile Präsenta- tionseinheit für Audio-Visuelle-Wiedergaben. Mit dem künstlerischen Zugang, soll der Design-Halle rechnung getragen werden und vorbeigehende Passanten einladen, sich mit ihren Blicken im Ge- bilde zu verlieren. Mehrere Ebenen Quarzit ver- bergen die technische Aus- rüstung und de nieren durch ihre „Bruchkannten“ den Sichtkegel zur Projektionsfläche.
Die Stromversorgung kann durch einen stationären An- schluss, oder mittels Stützbatterien mobil gewährleistet werden. Dadurch und in kombination mit den kugel- gelagerten Rollen, soll größt mögliche exibilität sichergestellt werden
WohnzimmerDass Stein auch im Wohnzim- mer wohnlichkeit ausstrah- len kann, soll hier vermittelt werden. Die rustikalen Platten kontrastieren mit dem modernen Stuhl, als zusätzlicher anzie- hungspunkt verfügt dieser Satellit über eine Autorenn- bahn und soll die Besucher einladen stehen zu bleiben und eine runde zu drehen, als Kindermagnet bleibt den Eltern nicht viel anderes übrig, als sich mit Steinen auseinander zu setzen.
KücheArbeitsplatte, Rückwand und Boden sind aus dem gleichen Granit gefertigt, die dunkle Steinober äche wird durch die ebenso dunklen Nussholzoberflächen unterstrichen und durch einen Farbakzent in Purpur belebt.
BarVerfliest mit dem Programm von Fionarese ist dieser Satellit eine reise auf die iberische Halbinsel, kompelltiert mit einem Bistrotisch mit Natursteinplatte in Leuchtender ausführung.



